Junges Engagement im Quartier

Zum diakonischen Projekt „Aufbruch Quartier“ gehört auch der Blick auf junge Menschen.

Städte und Gemeinden unterliegen einem stetigen Wandel. An vielen Orten entstehen und verändern sich Wohnviertel, die Zahl der Einwohner und Einwohnerinnen wächst, das soziale Miteinander muss neu strukturiert und organisiert werden.

Die Diakonie gestaltet diese Veränderungsprozesse aktiv mit, um Menschen mit ihren Diensten durch inklusiv gedachte und geplante Quartiere auch zukünftig wirksam unterstützen zu können. Dabei gilt es auch, den jeweiligen Lebensraum durch die gezielte Vernetzung von Akteuren zu einem Raum der Begegnung auszuweiten. Die Beteiligung von ehrenamtlich Engagierten und insbesondere von Jugendlichen und jungen Erwachsenen spielt dabei eine zentrale Rolle.

Mit dem Projekt „Junges Engagement im Quartier“ richtet die Diakonie Württemberg ihren Blick gezielt auf diese Altersgruppe. Dabei geht es unter anderem um die Frage, welche Vorstellungen und Erwartungen junge Menschen von einem gelingenden Zusammenleben in ihrem direkten Lebensumfeld haben und wie ein jugendgemäßes Quartier der Zukunft aus ihrer Sicht gestaltet sein sollte.

Dazu unterstützt und begleitet die Diakonie Projekte, die eine gezielte Beteiligung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Quartier ermöglichen, unter anderem mit folgenden Angeboten:

  • Unterstützung bei der Entwicklung innovativer Ansätze der Jugendbeteiligung
  • Einbeziehung digitaler Methoden in Kommunikation und Beteiligungsverfahren
  • Unterstützung bei Analyse, Netzwerkarbeit und Kommunikation
  • Förderung des Erfahrungsaustauschs durch Fachtage
    und -foren.

Darüber hinaus werden junge Menschen nachhaltig für das Thema Beteiligung sensibilisiert und zur Mitgestaltung motiviert. So fand im Mai dieses Jahres beispielsweise ein erster digitaler Workshop für Freiwillige zum Thema Jugendbeteiligung statt. Aufgrund der durchweg positiven Resonanz sind bereits mehrere Angebote in Planung, die auch weiteren interessierten Jugendlichen offen stehen sollen.

Das Projekt, das aus Eigenmitteln finanziert wird, läuft noch bis Herbst 2022.