Lücken schließen

Pressepfarrerin Magdalena Smetana im Gespräch mit der Geschäftsführerin des Diakonischen Werks Tübingen Esther Peylo. Hier ein Auszug.

Smetana: Was waren die wichtigsten Themen im letzten Jahr?
Peylo: Unsere Sozial- und Lebensberatung beispielsweise hat sich seit Sommer 2021 intensiv mit dem Thema Onlineberatung beschäftigt. Inzwischen können Beratungen auch per Video, Mail oder Chat geführt und Beratungstermine online gebucht werden. Das ist ein wichtiger Fortschritt. Auch die Folgen der Pandemie für die Armut haben wir im Blick und haben versucht Versorgungslücken zu schließen. Zum Beispiel gibt es einen neuen Flyer mit Informationen über günstige Einkaufsmöglichkeiten von Lebensmitteln, Möbeln, Kleidung und mit anderen Tipps zum Sparen.

Smetana: Das Sparen ist bei der Erhöhung der Energiepreise sehr schwer. Was tun Sie?
Peylo: Wir haben zum Beispiel eine Aktion in Kooperation mit der Stadt Tübingen ins Leben gerufen. Um Menschen mit geringem Einkommen weitere Kosten zu ersparen, haben Inhaber der KreisbonusCard eine Möglichkeit, einen neuen, energiesparenden Kühlschrank gegen ihr altes Gerät günstig einzutauschen. Die Stadt Tübingen beteiligt sich mit 75% an den Kosten. So können Menschen langfristig Strom sparen und die Stadt bekommt die starken Stromfresser vom Netz.

Smetana: Was wünschen Sie sich für die Zukunft?
Peylo: Ich wünsche mir, dass der Zugang zu den diakonischen Diensten noch niederschwelliger wird und wir so Menschen erreichen, die auf die Unterstützung angewiesen sind.

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